Archiv für den Monat April 2009

Kartoffelsalat Orient – Okzident

Jaja, bald ist wieder Grillzeit und zu jeder Grillade gehört auch ein ordentliches Salatbuffet! Hier habt ihr gleich zwei verschiedene Kartoffelsalate  zur Auswahl. Der Salat aus dem Okzident ist so wie wir ihn kennen und lieben, lecker mit viel Mayo und ziemlich deftig. Der aus dem Okzident ist da etwas leichter und frischer im Geschmack. Ihr habt also die Wahl..oder ihr macht einfach beide!

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Zutaten für den Kartoffelsalat „Orient“:

für 3-4 Personen

  • 1Kg festkochende Kartoffeln, geschält
  • 2oog Cherrytomaten, geviertelt (normale Tomaten würfeln)
  • 1-2 rote Zwiebeln (meistens sind die ja sehr klein), in feine scheiben oder Würfel schneiden.
  • je ein Bund Petersilie und Pfefferminze, klein gehackt
  • eine Hand voll gehackt Pistazien (gibts bei Coop)
  • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • gemahlener Paprika
  • Saft von einer Zitrone
  • 3 EL milder Essig, ihr könnt aber auch nur Zitronensaft verwenden
  • c.a. 8 EL Olivenöl, sollte nicht bitter sein, sonst nehmt ihr Rapsöl

Zubereitung:

  1. Die geschälten Kartoffeln in einem grossen Topf mit Wasser kochen bis sie gar sind. Nicht ganz weich kochen, sonst zerfallen sie.
  2. Die abgekühlten Kartoffeln in Scheiben oder Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebelscheiben in eine kleine Schüssel geben und reichlich salzen. Bevor sie dem Salat beigemengt werden, müssen sie mit Wasser abgespült werden. Diese Prozedur macht die Zwiebeln milder.
  4. Für die Sauce den Zitronensaft mit dem Olivenöl in einer grossen Schüssel vermischen. Ich persönlich mische Zitronensaft und Olivenöl zu gleichen Teilen. Falls ihr es öliger mögt, fügt einfach noch mehr Olivenöl hinzu. Die Kräuter und den Paprika hinzufügen, salzen und pfeffern.
  5. Nun die Kartoffeln, Tomaten, Pistazien und die abgespülten Zwiebeln in die Schüssel geben und alles vermengen. Wahrscheinlich müsst ihr nochmals salzen.
  6. Den Salat in den Kühlschrank stellen und c.a. 30 min ziehen lassen. Schmeckt einen Tag später noch etwas besser…

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Zutaten für den Kartoffelsalat „Okzident“:

  • 1kg festkochende Kartoffeln, geschält
  • 200g Cornichons, diagonal in scheiben geschnitten
  • 1 Bund Schnittlauch oder Petersilie, klein gehackt
  • eine kleine weisse Zwiebel (obtional), ganz fein gewürfelt
  • 3/4  Glas/Tube vegane Mayonnaise, oder auch mehr..
  • 3-4 EL milder Essig
  • 3-4 EL Rapsöl/Sonnenblumenöl
  • grüne Oliven (optional) in feine Scheiben geschnitten

Zubereitung:

  1. Die geschälten Kartoffeln in einem grossen Topf mit Wasser kochen bis sie gar sind. Nicht ganz weich kochen, sonst zerfallen sie.
  2. Die abgekühlten Kartoffeln in Scheiben oder Würfel schneiden.
  3. Für die Sauce, in einer grossen Schüssel die Mayonnaise mit dem Essig und dem Öl vermischen. Gut salzen und den Schnittlauch hinzufügen. Sollte ziemlich flüssig, aber trotzdem noch cremig sein. Falls es noch zu dickflüssig ist, etwas Wasser beimengen.
  4. Die Kartoffeln, Zwiebeln, Oliven und Cornichons in die Schüssel geben und alles vermengen.  Eventuell nochmals nachsalzen und eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Schmeckt einen Tag später auch noch super…

Gefüllte Auberginen

Dies ist ein türkisches Gericht, dass es in zwei Versionen gibt. Wenn man die Auberginen mit Tomaten und Zwiebeln füllt, wird das Gericht „Imam bayιldι“ (was soviel bedeutet wie: Der Imam fiel in Ohnmacht) genannt. Falls zur Füllung noch Gehacktes dazu kommt, nennt man es „Karnιyarιk“ (aufgeschlitzter Bauch…). Die erste Zubereitungsart ist im Original vegan, die zweite kann ganz einfach veganisiert werden.

Wie ihr die Türken vielleicht kennt, servieren sie praktisch zu allem Joghurt. Hier ist es natürlich nicht anders. Ich verwende hier den Naturyoghurt von Soyade, weil er sehr cremig und mild ist. Verfeinert mit etwas Zitronensaft und Knoblauch ist er von der originalen Joghurtsauce kaum zu unterscheiden.

Versucht Paprikamark „Salça“ zu bekommen, der ist Basis von fast allen türkischen Gerichten und gibt den authentischen Geschmack. Erhältlich ist er in türkischen Läden.

Tip: Es ist besser hierfür eine kleine Auflaufform zu nehmen, so fallen die Auberginen nicht auseinander.

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Zutaten für 2 Personen:

  • 2 schlanke Auberginen
  • Paprikamark (aus dem Türkenlädeli),sonst geht auch Tomatenmark
  • 2 Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Zwielbel, in kleine Würfel geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen,  klein geschnitten
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • Für „Karnιyarιk“: zusätzlich 2-3 EL getrocknetes Soyahack

Für die Joghurtsauce:

  • Soyade Yoghurt, 250 g
  • eine kleine Knoblauchzehe
  • 1-2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Einen Teil des Soyayoghurt in eine Schüssel füllen und den Zitronensaft, den Knoblauch und eine Prise Salz hinzufügen, umrühren und zugedeckt in den Kühlschrank stellen.
  2. Die Auberginen waschen und mit einem Sparschäler, längs einen Streifen Schale herunterschälen. Die gleiche Breite wie das weggeschälte freilassen und wieder einen Streifen schälen. Am Schluss sollten zwei längsgestreifte Auberginen herauskommen..
  3. Den Strunk wegschneiden und die Auberginen längs mit dem Messer ein – aber nicht ganz durchschneiden!
  4. Reichlich Olvenöl in der Pfanne erhitzen und die Eierfrüchte rundherum anbraten bis sie goldbraun und weich sind. Beiseite stellen.
  5. In der Zwischenzeit mit dem restlichen Öl in der Pfanne das Tomaten -oder Paprikamark etwas anbraten. Dann die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und etwa eine Minute mitbraten. Zum Schluss kommen dann die gehackten Tomaten und die Petersilie hinzu. Falls ihr „Karnιyarιk“ zubereiten wollt, an dieser Stelle das Soyahack hinzufügen.
  6. Nach fünf Minuten mit einem Glas Wasser ablöschen. Gut salzen und pfeffern. Vom Herd nehmen.
  7. Die Auberginen mit der aufgeschnittenen Seite nach oben in eine feuerfeste Form legen. Jede Frucht muss nun etwas auseinandergeklappt und ihre Seitenwände eingedrückt werden. So sollten dann zwei Schalen entstehen, die gut gesalzen werden müssen!
  8. In diese Schalen löffelt ihr nun die Füllung hinein. Ihr dürft sie ruhig feste in die Auberginen hineindrücken. Versucht sowenig Flüssigkeit wie möglich in die Auberginen zu füllen. Diese  giesst ihr am Schluss in die Auflaufform, zwischen die Eierfrüchte. Falls zu wenig Flüssigkeit vorhanden ist, mit Salzwasser oder Bouillon auffüllen. Die Hälfte der Auberginen sollte im Wasser stehen.
  9. Die Form mit Alufolie bedecken und c.a. 45 Minuten in den Backofen schieben. Mit Reis und der Yoghurtsauce servieren.