Gebratene Kartoffeln mit Koreander

Als ich aufgrund eines Sprachaufenthaltes in Damaskus (Syrien) mich rumtrieb, konnte ich natürlich auch die kulinarischen Aspekte des Landes entdecken. Damaskus hat viele Restaurants und Cafés, die vorzügliche Speisen zubereiten. Auch als VeganerIn kommt man dort vor allem wegen den zahlreichen Mezzespezialitäten voll und ganz auf seine Kosten. Dieses Kartoffelgericht habe ich aber bei einer einheimischen Familie kennengelernt, die mit einer Kommilitonin befreundet war. Sichtlich erstaunt über meine Ernährungsweise tischte sie mir dieses Gericht auf…und ich war begeistert!

Auch wenn ihr keine Koreanderliebhaber seid (wie ich!!), probiert es unbedingt aus, er macht den wunderbaren Geschmack aus!

Zutaten für 2 Personen (als Beilage):

  • 500 g  festkochende Kartoffeln, gewürfelt (c.a 1.5cm)
  • halbes Bund Koreander, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 2 El Granatapfelsirup (findet ihr beim Türken: Nareksisi)
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Salz
  • 5 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und kochen bis sie gar sind (c.a. 15 -20 min). Das testet man indem man mit einem Messer in die Kartoffel pikst, rutscht sie sofort von der Klinge ab, sind sie gar. Wasser abgiessen, Kartoffeln auskühlen lassen.
  2. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch dazugeben und anrösten.
  3. Die Kartoffeln hinzugeben und c.a.10 min braten bis sie schön goldbraun geworden sind.
  4. Mit dem Granatapfelsirup etwas ablöschen, Koreander dazugeben und alles gut umrühren.
  5. Zum Schluss nach Geschmack salzen und pfeffern…
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4 Gedanken zu „Gebratene Kartoffeln mit Koreander

  1. mihl sagt:

    Koriandergrün ist eins meiner Lieblingsgewürze und ich finde es passt ausgezeichnet zu Kartoffeln! Danke für das Rezept.

  2. Michaela sagt:

    Klingt sehr lecker! Könnte man den Granatapfelsirup eventuell auch durch eine andere Sirup-Variante ersetzen …?

    • veganistan1001 sagt:

      Liebe Michaela! Granatapfelsirup ist eigentlich eher ein Essigersatz. Du kannst es mit Balsamicoessig ersetzen, dadurch bekommt es dann mehr einen italienischen Touch, schmeckt aber auch gut!

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